tzscherli
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Der Kurs, die Familie, die Planung ...

Letzte Woche war ja nun der Kurs von meinem Professor fuer PhD-Studenten der Welt. Als Kursteilnehmer waren zwei Amerikaner, zwei amerikanische Studenten (aus Indien und Korea), viele aus England (darunter auch zwei deutsche PhD-Studenten, die das in Essex) und natuerlich reichlich Norweger und ich glaub auch eine Schwedin dabei. Der Kurs war wirklich toll. Ich konnte mich mit allen gut unterhalten, hab die Vorlesungen interessiert mit angehoert und in den Uebungen als Assistentin bei manchen Fragen geholfen.
Ausserdem haben die Busse in Trondheim von Montag bis Mittwoch gestreikt und ich bin auch noch als Taxifahrerin eingesprungen. Das bedeutete dann Montagabend welche ins Zentrum fahren, Dienstag und Mittwoch dann frueh an einem Treffpunkt um 8.30 Uhr stehen und auch Dienstagabend noch welche ins Zentrum bringen. Aber auch das hat sehr viel Spass gemacht und ich hatte lustige Gespraeche.
Fuer ein interessantes Abendangebot in der Woche hat Jan auch gesorgt. So haben wir uns Dienstagabend alle in einer Bar in der Stadt getroffen und dann gemeinsam das Italienspiel gesehen.
Mittwoch gings nach dem Kurs zu einem Spaziergang durch den Wald mit Stop an einer Huette, wo ich meinen ersten Rømmegrøt probiert habe. Das war interessant, aber sehr stopfend. Uebersetzt heisst das soviel wie Sauerrahmbrei und wird mit Zucker oder wer will mit Zucker-und-Zimt gegessen. Genau ... das is wie Griesbrei. Den ess ich ja aber nich so gern. Also hab ich die erste Schicht mit dem Zucker vorsichtig runter gegessen und danach war es lecker saeuerlicher Brei. Aber eben viel zuviel. So das ich nur ein paar Loeffelchen gegessen hab und danach zum platzen voll war. Und auf dem Rueckweg hatte ich dann auch noch das Gefuehl, dass das im Bauch noch weiter waechst.
Donnerstagabend waren wir dann alle zu Jan nach Hause eingeladen und er hatte von einem vegetarischen Restaurant Essen bestellt. In geselliger Runde haben wir dann beisammen gesessen und Bierchen getrunken. Bis ich dann nach einem Telefonat mit Diana den Zwischenstand 2:0 beim Spiel Deutschland gegen Portugal kannte.
Die beiden deutschen aus dem Kurs und ich waren ueberascht und haben uns natuerlich bissel geaergert, dass wir das Spiel nun verpassen, in dem Deutschland vielleicht doch nciht so eindeutig verliert. Da ist dann eine andere aus dem Kurs fragen gegangen, ob Jan nicht irgendwo nen Fernseher fuer uns hat. Und tatsaechlich durften wir dann im Schlafzimmer das Spiel gucken. Zur zweiten Halbzeit waren in dem kleinen Raum und auf dem Bett dann ca. 8 oder 9 Leute. Die Norweger sind eben wirklich nett und tuen alles fuer ihre Gaeste.
Freitag war der Kurs dann vorbei und ich bin gleich nach der Uni zu dem Campingplatz aufgebrochen, auf dem Oma und Opa waren. Endlich wieder Familie .
Abends kamen dann noch meine Tante und Onkel an. Waehrend die beiden dann das Wohnmobil uebernommen haben, haben Oma und Opa in eienr Huette auf dem Zeltplatz geschlafen und den Pkw fuer ihre Rueckfahrt bekommen.
Ich hab dann auch mit Oma und Opa in der Huette uebernachtet. Abends haben wir bei einem Glaeschen Wein beisammen gesessen und gequatscht.
Samstag gings dann nach Trondheim in die Stadt. Treffpunkt hatten wir vorm Dom ausgemacht und nachdem wir da drin waren sind wir noch eine kleine Runde in der Stadt gelaufen. Um 13 Uhr haben wir uns dann noch ein 20 minuetiges Orgelkonzert im Dom angehoert und danach gings zum Essen in den Fernsehturm. Ich bin dann ins Wohnheim telefonieren gegangen und die andern sind zum Campingplatz zurueck gefahren. Abends bin ich dann auch wieder dahin und wir haben wieder lecker Wein getrunken.
Sonntag sind dann die Wohnmobilfahrer frueh gegen um 9 Richtung Lofoten aufgebrochen. Mit Oma und Opa haben wir uns dann in Moholt getroffen. Die beiden haben sich meine Wohnung angeguckt und dann sind wir zum Campus spaziert. Dort haben wir mein Buero angeguckt und ich hab Opa meine Daten gezeigt. Vom Campus aus gings dann wieder zum Fernsehturm zum Essen. Die Aussicht von da oben ist eben so toll, dass jeder zweimal hin will. Sogar unsere Hoehenangst geplagte Familie.
Danach sind Oma und Opa dann Richtung Heimat aufgebrochen und ich hab den Nachmittag mit Tania verbracht und schonmal mit der Planung fuer unseren Lofotentrip angefangen. Der soll ja schliesslich Freitag losgehen .
23.6.08 11:44
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Helmut (9.7.08 16:49)
Hei halloooooo!

mensch das ist voll cool dass Du da auf den Lofoten warst! Wie ich so lese hats dir sehr gefallen Du schreibst lustig

liebe Gruesse Helmut

http://no.sedding.net


Helmut (9.7.08 16:50)
ups, hab wohl auf den Kommentarknopf des vorigen Eintrages geklickt

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